Lukas Kienbauer entwickelt sein vielfach ausgezeichnetes Restaurant in Schärding konsequent weiter. Nach umfassender Neugestaltung hat das Lukas Restaurant am 26. August wieder seine Türen geöffnet – mit mehr Privatsphäre und einem neuen Rahmen für eine Küche, die in den vergangenen Jahren immer präziser und eigenständiger geworden ist.
10 Jahre Lukas Restaurant - Der nächste Schritt

Zehn Jahre nach der Eröffnung beginnt für das Lukas Restaurant ein neues Kapitel. Dabei steht nicht der Umbau selbst im Mittelpunkt, sondern die konsequente Weiterentwicklung des gesamten Restauranterlebnisses.
„Unsere Küche hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Sie ist klarer, präziser und eigenständiger geworden. Jetzt wollten wir auch alles rundherum auf dieses Niveau bringen – vor allem für unsere Gäste. Ein besonderer Abend beginnt für mich nicht erst mit dem ersten Gericht. Es geht um das Ankommen, die Atmosphäre, den Service und darum, sich am Tisch wirklich wohlzufühlen. Genau dieses Gesamtgefühl wollten wir noch einmal weiterentwickeln.“
Das Restaurant wurde bewusst neugestaltet. Größere Abstände zwischen den Tischen, mehr Privatsphäre und ein ruhigeres Raumgefühl sollen den Gästen ermöglichen, sich noch stärker auf den Abend und das gesamte Erlebnis einzulassen.
Kulinarische Entwicklung als Ausgangspunkt
Parallel zur räumlichen Veränderung hat Kienbauer die Handschrift seiner Küche in den vergangenen Jahren immer weiter geschärft.
Japan. Frankreich. Innviertel.
Japanische Präzision und Reduktion treffen auf klassische französische Handwerkskunst sowie Produkte und Jahreszeiten der eigenen Region. Daraus hat sich eine zunehmend eigenständige kulinarische Sprache entwickelt.
Ein wesentlicher Schritt dieser Entwicklung ist die vom japanischen Kaiseki inspirierte Dramaturgie des Menüs, die mit der Wiedereröffnung erstmals bewusst stärker nach außen kommuniziert wird.
Dabei geht es nicht darum, japanische Tradition zu kopieren. Vielmehr dient Kaiseki als Inspiration für die Struktur eines gesamten Abends: Abfolge, Jahreszeit, Produkt, Zubereitung, Geschirr, Service und Atmosphäre werden stärker miteinander gedacht.


„Mich fasziniert am Kaiseki besonders die Dramaturgie. Nicht jeder Gang muss für sich möglichst laut sein. Entscheidend ist, wie Rhythmus, Spannung und Ruhe über den gesamten Abend funktionieren. Diese Denkweise hat unsere Küche noch einmal verändert.“
Das vollständige Menü umfasst zwölf kulinarische Momente und verbindet diese Inspiration mit Kienbauers eigener Handschrift zwischen Japan, Frankreich und dem Innviertel.

