Bernhard Ott

Für Bernhard Ott beginnt großer Wein mit Vertrauen – in die Natur, in den Boden und in das Potential eines Jahrgangs. Der Wagramer Winzer verfolgt konsequent das Ziel, Terroir unverfälscht zum Ausdruck zu bringen und Eingriffe auf ein Minimum zu reduzieren.

Mit dem Umstieg auf die Biodynamie im Jahr 2006 wurde die Arbeit vollständig an den Rhythmus der Natur angepasst. Seither entstehen Weine, die kompromisslos Herkunft zeigen und offen sind für das, was jedes Jahr auf natürliche Weise hervorbringt.

„Alle arbeiten zusammen. Die Wurzeln holen den Regen aus dem tiefen Löss, der Kompost bringt Leben in den Boden, die Sonne Süße in die Trauben. Am Höhepunkt ihrer Reife – wie schon immer – von Hand geerntet.“

Bernhard Ott

Terroir als Handschrift

Die Weingärten am Wagram sind geprägt von tiefgründigen Lössböden, die den Weinen Struktur, Spannung und Eigenständigkeit verleihen. Im Mittelpunkt steht Grüner Veltliner – Österreichs Paradesorte –, deren Charakter durch Herkunft, Kalkgehalt und Mikroklima präzise geprägt wird. Kompostwirtschaft, Handlese und biodynamische Bewirtschaftung bilden die Grundlage einer Arbeitsweise, die nicht kontrollieren, sondern begleiten möchte.

Die Partnerschaft mit JRE

Gemeinsam mit Bernhard Ott kreierten die Jeunes Restaurateurs eine Sonderedition aus Österreichs bedeutendster Weißweinsorte Grüner Veltliner. Die Trauben stammen aus der Lage Ried KIRCHTHAL 1ÖTW in Feuersbrunn, wo zehn Jahre alte Reben biodynamisch auf Schotter- und Lössböden wachsen. Der hohe Kalkgehalt prägt den Wein mit feinen Kräuteraromen, exotischer gelber Frucht und lebendiger Säure. Als vielseitiger Speisenbegleiter unterstützt der Wein die Küche präzise, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

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